Inklusives Mediateam des Schweizerischen Handball-Verbands – Inklusion sichtbar machen
Das inklusive Mediateam des Schweizerischen Handball-Verbands zeigt eindrücklich, wie echte Teilhabe im Sport gelebt werden kann. Menschen mit Beeinträchtigung übernehmen aktiv journalistische Aufgaben, führen Interviews, verfassen Spielberichte und berichten aus ihrer eigenen Perspektive über nationale Handball-Events.
Beim Länderspiel Schweiz gegen Italien im Mai 2026 begleiteten die Teammitglieder Cyrill Bauer, Flavio Völlm, Oliver Fisch und Kaja Hengärtner das Spielgeschehen hautnah. Sie interviewten Persönlichkeiten wie Nationaltrainer Andy Schmid und Italiens Nationaltrainer Bob Hanning, hielten Emotionen fest und berichteten professionell über den Anlass. Ihre Arbeit machte deutlich: Menschen mit Beeinträchtigung sind nicht nur Teil des Publikums, sondern können die Geschichten des Sports aktiv mitgestalten.
Das Projekt schafft Sichtbarkeit, baut Barrieren ab und eröffnet neue Möglichkeiten der Mitwirkung. Es stärkt das Selbstvertrauen der Beteiligten, fördert Begegnungen auf Augenhöhe und bereichert die Handball-Community durch vielfältige Perspektiven. Gleichzeitig sendet es ein starkes Signal nach aussen: Inklusion bedeutet nicht, Menschen einzubeziehen – sondern ihnen Verantwortung, Stimme und Präsenz zu geben.
Das inklusive Mediateam ist weit mehr als ein einzelnes Projekt. Es ist ein innovatives und nachhaltiges Beispiel dafür, wie Sportorganisationen gesellschaftliche Teilhabe fördern und Vielfalt sichtbar machen können. Mit seinem Engagement trägt das Team dazu bei, den Handballsport für alle zugänglich zu gestalten und eine Gemeinschaft zu schaffen, in der jede Stimme zählt.
Warum diese Nomination verdient ist:
Weil das inklusive Mediateam zeigt, wie Inklusion nicht nur diskutiert, sondern gelebt wird. Es schafft echte Beteiligung, verändert Perspektiven und macht die Vielfalt unserer Gesellschaft dort sichtbar, wo Emotionen, Gemeinschaft und Leidenschaft entstehen – im Sport.