Brücke zwischen zwei Arbeitswelten

Brücke zwischen zwei Arbeitswelten

Das Pilotprojekt ermöglichte Toni ein begleitetes Inklusionspraktikum im ersten Arbeitsmarkt zu absolvieren.


Inklusionspraktikum im Gastgewerbe

Toni war sichtlich stolz als er das erste Mal sein Namensschild an sein dunkelblaues Hemd stecken konnte und im Frühstückservice die Hotelgäste bedienen durfte.

Das Pilotprojekt ermöglichte Toni aus der Stiftung Weidli Stans ein begleitetes Inklusionspraktikum im ersten Arbeitsmarkt im Hotel St. Josefshaus in Engelberg zu absolvieren. Dieses fand jeden Freitag von August bis kurz vor Weihnachten 2025 statt, dauerte 20 Tage und hatte ein Ziel -  die zwei Welten des ersten und zweiten Arbeitsmarktes mit einer Brücke zu verbinden.

Menschen mit einer kognitiven Behinderung finden oft nur schwer einen Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt. UN BRK Artikel 27j fordert die berufliche selbstbestimmte Teilhabe durch das Sammeln von Arbeitserfahrungen im ersten Arbeitsmarkt. Die Umsetzung für eine inklusive Arbeitswelt erfordert den Mut, neue Wege zu gehen. So entstand das begleitete Inklusionspraktikum als Pilotprojekt und war die Abschlussarbeit von Luzia Guldimann für ihr CAS zukunftsorientierte Arbeitsintegration und Inklusion an der HSLU.

Die Rückmeldungen und Erfahrungen sind so positiv, dass dieses Projekt skaliert und weiterentwickelt werden sollte. Wir alle sollten mutig neue Inklusions-Brücken bauen